Die Fälschung von Ahnentafeln kann so einfach sein ...

 

Heute läuft er unter seinem richtigen Namen durch das Alte Jagdhaus:  Alexey der Zarenhund aus Schleswig-Holstein.  Ursprünglich hieß er jedoch ‚Hartbreaker (kein Schreibfehler im Text. So steht es in den Papieren) Alexey of perfect Diamonds‘. Frau Marlies Remijnse-Sauermann, die Verkäuferin und nicht rechtmäßige Züchterin, für die sie sich allerdings ausgab, machte mit einer nicht ganz amüsanten aber doch sehr kurzweiligen Story auf sich aufmerksam, die nicht lange zurück liegt.

 

Schon einmal fiel Frau Sauermann auf, als sie der Autorin und Administratorin des Zentralen Züchterportales – eine Webseite, auf der sie andere Züchter kostenlos listet und somit umsonst für sie wirbt - vorwarf, sie (Frau Sauermann) zu missbrauchen, um für sich selbst Werbung zu machen – und das, obwohl Frau Sauermann anfangs ganz oben als erste auf der Seite mit ihrer Zucht ‚of perfect Diamonds‘ gelistet war. Man muss schon sehr um die Ecke denken können und einige Knoten im Kopf haben, um diese Logik nachzuvollziehen.

 

Obwohl Frau Sauermann in allen bisher von der Autorin veröffentlichten Büchern mit ihrem vollen Zuchtnamen vertreten war und sich einem somit die Frage aufzwingt, wer hier für wen wirbt, war sich diese Frau nicht zu schade, die Autorin verächtlich zu machen. Fast unmittelbar nach der Onlinestellung und Bekanntgabe der Webseite begann Frau Sauermann, der Autorin und Administratorin der Seite mittels Voicemails und Textnachrichten in einer von einigen Züchtern frequentierten Whatsapp-Gruppe übel nachzureden und sie zu verleugnen.

 

Besagte Dame, die mehrfach betonte, nicht irgendeine, sondern DIE Züchterin Deutschlands zu sein, machte kurz darauf wiederholt von sich reden und kam damit ihrem Ziel, DIE Züchterin zu werden, ein großes Stück näher.

 

Die Fälschung von Ahnentafeln kann so einfach sein ...

 

... dummerweise gibt es Zufälle, die in den seltensten Fällen tatsächlich welche sind. Wie in diesem. Dieser Fall ist so ungeheuerlich, dass er hier einfach veröffentlicht werden muss. Und für den aufmerksamen Leser nur einen einzigen Schluss zulässt.

 

Bemerkt sei vorneweg, dass hier ausschließlich nachweisbare Tatsachen wiedergegeben sind, die alle anhand von Dokumenten, Text- und Sprachnachrichten belegt werden können. Darum ist dies keine üble Nachrede; auch soll niemand verächtlich gemacht werden oder irgendeine Meinungsmache propagiert. Die Wahrheit jedoch darf gesagt werden! Das ist erlaubt. Lügen, falsche und nachweislich unwahre Tatsachenbehauptungen sowie Beleidigungen dagegen nicht. Seine Meinung bilde sich danach jeder selbst. Der Hergang in Kurzform:

 

Alles begann am 8. August 2016, als Frau S aus H einen ‚Ausversehen-Wurf‘ Welpen einer bis dahin zu jungen Hündin hatte, der aus einem kleinen Augenblick der Unachtsamkeit heraus entstand. Nicht schön, aber vielen Züchtern oft und immer wieder passiert.

 

In ihrer Unerfahrenheit mit derlei Situationen wandte sich Frau S aus H an die angehende Zuchtwartin des Bayerisch-Sächsichen Hundeverbandes, also ihres Vereins, Frau Marlies Sauermann aus Geestland/Langen. Die angehende Zuchtwartin machte Frau S aus H so viel Angst und solch ein schlechtes Gewissen, dass diese – vollkommen eingeschüchtert – der angebotenen ‚Hilfe‘ Frau Sauermanns nachgab und ihr ihren Wurf von vier Welpen samt Hündin überließ – zur weiteren Aufzucht und Pflege. Später sollten die Welpen – die angeblich durch ihre minderwertige Qualität auffielen - laut Zusicherung der angehenden Zuchtwartin ohne Papiere für einen Schnäppchenpreis und dem angeblichen Minderwert angemessen, für 350,- Euro nach Bayern verkauft werden; damit sie für immer aus allen Gedächtnissen verschwinden und niemals irgendwo in irgendwelchen Papieren auftauchen. Frau S aus H wurde so durch die Großmütigkeit einer Frau Sauermann quasi gerettet.

 

In der über Whatsapp gesendeten Sprachnachricht von Frau Sauermann an Frau S aus H vom 16. November 2016, nachdem die Welpen längst verkauft waren, bestätigt DIE Züchterin, dass die Welpen ohne Papiere – zwar nicht nach Bayern, dafür aber in die Schweiz - vermittelt wurden.

 

Als Frau S aus H im Zuge eines Hundekaufes bei einer befreundeten Züchterin und Autorin Frau Antonia Katharina Tessnow einen roten Rüden mit weißer Zeichnung sah, der einem ihrer Welpen zum verwechseln ähnlich war, fragte sie vorsichtig nach, aus welcher Abstammung dieser Hund denn sei. Es stellte sich heraus, dass in den Papieren, beantragt von der Verkäuferin Marlies Sauermann aus Geestland/Langen, genau dasselbe Geburtsdatum wie das der Welpen aus dem Wurf von Frau S aus H stand. Sogar der Vererber war richtig eingetragen - nur die Mutterhündin war eine andere. Die zu junge Hündin durfte ja auch nirgendwo auftauchen.

 

Nun wurde Frau S aus H aufmerksam. Sie stellte Nachforschungen an, die ergaben, dass es überhaupt kein Problem gewesen wäre, dem Verband den ‚Ausversehen-Wurf‘ Welpen zu melden, und es bei weitem nicht auch nur annähernd die Katastrophe gewesen wäre, die ihr die damals angehende und mittlerweile Zuchtwartin des Bayerisch-Sächsischen Hundeverbandes ausgemalt hatte.

 

Es ist schon vielen Züchtern vor ihr passiert, dass ungewollte Würfe fielen. (Normalerweise meldet man das dem Verband, der vielleicht – aber auch nur vielleicht – eine kleine Strafe verhängt, reicht dann die Zuchttauglichkeiten und die ärztlichen Untersuchungen nach und kann ganz normal Papiere für die Welpen beantragen, die man in der Regel auch ausgestellt bekommt.)

 

Da Frau Sauermann wiederholt betonte, dass sie angehende Zuchtwartin des Verbandes sei, vertraute Frau S aus H ihrem Urteil und begab sich in ihre Hände. Frau Sauermann selbst bestätigt ihre Panikmache sogar in einer weiteren Whatsapp-Nachricht am 22. April 2017, in dem eine ebenfalls die Hunde betreffende Absprache verhandelt wurde, und in der sie sagte: ‚Denk mal nur an deine Hündin, wo ich dir den Arsch gerettet haben mit den Welpen, die sie gar nicht hätte haben dürfen und dem ganzen Theater, was ich dadurch hier hatte' Warum den 'Arsch' gerettet? Ist das nicht die klare Zugabe der Panikmache und Abnahme der vier Welpen unter faschem Vorwand? Und welches Theater meint sie? Etwa die Ausstellung falscher Ahnentafeln?

 

Niedergeschmettert über das nunmehr unbegründete abschwatzen ihrer Welpen stellte Frau S aus H ihrer Bekannten Frau T die Möglichkeit zur Verfügung, einen DNA-Abgleich mit dem Profil der Mutterhündin zu erstellen. Und siehe da: Es war tatsächlich einer ihrer Welpen, der eben nicht ohne Papiere in die Schweiz, sondern mit vollen Papieren zum vollen Preis verkauft wurde – und dann nicht einmal an private Liebhaber, bei denen die Ahnentafeln möglicherweise für immer in einer Schublade verschwunden wären, sondern ausgerechnet an die bekannte Züchterin und Autorin Antonia Katharina Tessnow.

 

Die Betroffene, Frau Tessnow, suchte sich Rat in der Züchtergruppe eines öffentlichen Netzwerkes, um nur einen Tag später eine email mit einer äusserst fadenscheinigen Erklärung von Frau Sauermann zu den falschen Ahnentafeln ihres Rüden zu erhalten: Ihr sei das Malheur im Zuge einer Genanalyse einer ihrer Nachzuchten aufgefallen – also einem Welpen aus dem angeblich so minderwertigen Wurf von Frau S aus H, den sie sich gleich selbst unter den Nagel gerissen hat. Bei dieser Gelegenheit forderte Frau Sauermann gleich noch 1000,- Euro Nachzahlung pro erworbenem Hund um Frau Tessnow gleich im Vorfeld erst einmal einzuschüchtern. Zeitnah folgten ein Antwortschreiben an Frau Sauermann sowie eines an den Bayerisch-Sächsischen Hundeverband, die näher auf die irrwitzigen Erklärungsversuche DER Züchterin eingehen:

 

Liebe Marlies,

 

Angesichts Deiner untenstehenden Email vom 24.04.2017 bin ich sicher nicht "überrauscht" (Zitat), von Dir zu lesen, sondern sehe mich eher veranlasst mir kurz die Zeit zu nehmen, Deine offenbar etwas lückenhafte Sach- und Rechtskenntnis zu vervollständigen. 

 

Nur einen Tag, nachdem Du via Facebook bemerkt hattest, dass ich allgemein im Internet Informationen bezüglich einer fehlerhaften Ahnentafel einholte, fiel Dir ganz urplötzlich ein, dass Du mir kürzlich einen Hund verkauft hattest, der von einer anderen Mutter abstammte als von Dir angegeben. Du erklärst mir nun voller Demut, dass Du damals schlichtweg die vielen kleinen Welpen durcheinandergebracht hattest, was Dir total zufällig genau heute anhand einer Genanalyse schlagartig klargeworden ist, und dass Du dieses kleine Unglück ausdrücklich bedauerst.

 

Bis hierher ist Deine Darstellung zwar nicht unbedingt glaubwürdig, doch zumindest unterhaltsam.

 

Auf dieser Grundlage behauptest Du dann, die Ahnentafel sei "ungültig". Das ist sie indes nicht. Denn diese Urkunde weist trotz dieses einen Fehlers noch mehr als genug anderweitige Tatsachen aus, die unstrittig der Wahrheit entsprechen. Alles was Du nun zu tun hast, ist dem BSH gegenüber diese eine fehlerhafte Tatsache zurechtzurücken und entsprechende Nachweise vorzulegen, damit ich das Dokument dort zeitnah korrigieren lassen kann.

 

Ist also alles ganz einfach.

 

Eigentlich wäre damit meine Antwort an Dich beendet.

 

Doch um versehentlichen Missverständnissen, Erinnerungslücken oder irrigen Rechtsauffassungen Deinerseits vorsorglich jedweden Raum zu nehmen, folgen ein paar Überlegungen :

 

1. Die Ahnentafel gehört letztlich dem BSH, ich bin jedenfalls nicht nur zufällig rechtmäßige Besitzerin (vgl. § 854 I BGB). Es besteht kein Anspruch Deinerseits jedweder Art an dieser Urkunde (schon wegen § 986 I BGB). Ich werde sie daher selbstverständlich mit Ausnahme der Korrektur nicht etwa dem BSH "zurück... senden".

 

 

 

2. ‚Heardbreaker Alexey of perfect Diamond‘ habe ich von Dir gekauft. Ich bin dessen neue Eigentümerin (vgl. § 903 S.2 BGB). Kein Zufall. Wie war das -- was  genau bietest Du mir an ? Eine Rücknahme ? Wozu ? Will ich Alexey zurückgeben ? Zurück in diese aus meiner entsetzten Sicht lieblos bewirtschaftete Verwahranstalt eines Hundesilos, das nach nicht nur meinem eigenen Erleben kaum mehr als charakterlich gestörte Wesen hervorzubringen vermag, denen wohl jeder Tierarzt bescheinigt, schlecht sozialisiert zu sein ?

 

3. Mangels Rückgabe spare ich mir Ausführungen zu Deinen diesbezüglichen Geldforderungen, die möglicherweise schlichtweg Deiner finanziellen Situation geschuldet sein mögen, wofür ich mich bemühe, ein Mindestmaß an Verständnis aufzubringen.

 

Nur zu Deiner Information sei allerdings angefügt, dass Deine äußerst raffinierte Konstruktion einer soliden "Züchtergemeinschaft", der ich gemeinsam mit Dir beigewohnt haben soll, nicht einmal in Deiner Phantasie existieren kann, weil schlichtweg davon nie irgendeine Rede war. Aber eventuell spielst Du ja auf diese großartige WhatsApp- Gruppe an, in der es immer so drollige Witze zu lesen gab. Weil wir also gewhatsapped haben, sei der Kaufpreis für Alexey so niedrig gewesen, nämlich rein zufällig exakt 1.000,00 € billiger, hast Du Dir sorgfältig ausgerechnet. Und die willst Du jetzt gerne von mir kassieren, weil ich nicht mehr mit Dir chatte. Und zum Beweis hast Du mir als Wink mit dem sogenannten Zaunpfahl gleich noch die Zeugenaussagen Deiner zahlreichen Busenfreunde angeboten. -- Du kannst Dir nicht vorstellen, wieviele Leser sich über diesen letzten Absatz Deiner Email weggeschmissen haben vor Lachen. Und stell Dir vor -- einige von denen waren bestimmt auch vollkommen zufällig in dieser Gruppe anwesend und möglicherweise ja sogar vor Ort, als ich Alexey von Dir kaufte. Müsste ich mal drüber nachdenken, vielleicht erinnere ich mich daran.

 

-> Klar gibt es formfreie mündliche Rechtsgeschäfte, und sie haben genauso Bestand wie schriftlich gefasste. Ähm ... aber was hat das alles eigentlich mit uns zu tun ? Hast Du rein zufällig mal den ersten Satz des letzten Absatzes unseres Kaufvertrages durchgelesen ? ( -> Mit Unterschrift beatätigen beide Teile, dass keine muendlichen Zusagen oder Absprachen zu diesem Kaufvertrag geschlossen wurden, Nachträge beduerfen der Schriftlichkeit.)

 

 4. Mangels eigener Betroffenheit erwähne ich abschließend nur die Möglichkeit, dass Teile Deiner Email den Tatbestand der §§ 186, 187 StGB zum Nachteil der Frau Stühmer erfüllen dürften. Wenn es der Zufall will, wird die zuständige Amtsanwaltschaft sich dessen annehmen.

 

Und wer weiß, vielleicht denkt sie bei dieser Gelegenheit im Hinblick auf das Unglückchen mit der Ahnentafel auch noch an die §§ 263 I, 267 I, 271 I StGB.

 

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So, Marlies. Es war meinetwegen lustig mit Dir.

 

Folgende Fakten :

 

Sollte ich nicht bis zum Ablauf des

 

15.05.2017

 

eine für mich kostenfreie Möglichkeit angeboten bekommen, die Ahnentafel vom BSH korrigieren zu lassen (Anspruch u.a. insbesondere aus §§ 433 I S.2, 439 I BGB), werde ich angesichts Deiner vermutlich vorhandenen Neigung, Dir vertrauende Menschen mittels Alternativer Tatsachen zu Deinem Vorteil zu manipulieren, alle Rechtsmittel gegen Dich zu nutzen wissen, die mir zur Verfügung stehen und behalte ich mir vor, zeitnah das zuständige Amtsgericht um Einstweiligen Rechtsschutz bemühen. Sämtliche daraus entstehenden Kosten werde ich im Anschluss gegen Dich geltend machen, notfalls im Wege der Zwangsvollstreckung in Dein Vermögen.

 

Und dann -- reden wir weiter über den merkantilen Minderwert meines gekauften Hundes für eine professionelle Züchtung.

  

Antonia Katharina

 

 

In der Antwort von Frau Sauermann, die in einem Deutsch verfasst war, der aus unvollständigen Sätzen, falscher Grammatik und vielen Rechtschreibfehlern bestand, verwies sie darauf, dass sie doch gar nicht die Züchterin des Rüden sei, sondern eine Frau S aus H, die zur Zeit der Geburt sowohl im Besitz der Hündin sowie im Besitz des Rüden war. Zu den Geldforderungen schwieg sie. Klar warst du nicht die Züchterin, aber die Verkäuferin! Und die haftet für falsche Angaben der ausgestellten Urkunden!

 

Außerdem griff sie die Autorin wiederholt an, indem sie ihr vorwarf, ein unmöglicher Mensch zu sein, der in einer Zucht Hunde kauft, die ein solch desolates Verhalten wie das von ihr beschriebene zeigen. Nun ist leider jeder unbedarfte Käufer darauf angewiesen, einem Züchter zu vertrauen. Und bei einem Welpen, der scheu ist, kann man das eventuell mit Schüchternheit erklären. Bei einem zweiten vielleicht auch noch. Aber bei einem Dritten langsam nicht mehr und einem vierten, der zeitgleich mit dem dritten abgeholt wurde und bei der Abholung mittlerweile gute 4 1/2 Monate alt war und nichts anderes als die Sauermännische Zucht gesehen hat, vor Menschen wegrannte, zitterte, sich duckte und auf den Boden drückte, wenn man ihn streicheln wollte – stellen sich einem langsam Fragen. Ein netter Versuch von Frau Sauermann, wiederholt auszuholen und zuzuschlagen. Er bleibt leider eines der vielen Eigentore, die sich DIE Züchterin in der Vergangenheit schoss.  

 

Nach regem Austausch mit Frau S aus H stellten beide fest, dass alle Hunde ‚of perfect Damages Diamond‘, die sie je erworben haben, dieses auffällig desolate Verhalten an den Tag legen. Nur mit viel Arbeit ist es möglich, das Vertrauen dieser Tiere zu gewinnen. Alexey of perfect Desaster Diamond alias Mishka, mit gefälschter Ahnentafel und furchtbar menschenscheuem Verhalten, ist nach vielen Monaten intensiven Kümmerns und dem fachmännischen Rat des erfahrenen Hundetrainers Martin Holler auf einem guten Weg, der jedoch lange Zeit sehr steinig war.

 

Es folgten etliche Telefonate mit dem Vorsitzenden des zuständigen Verbandes. Der Blick in Zuchtbücher bestätigte, dass in dem von Frau Sauermann eingereichten H-Wurf vier Welpen angegeben worden waren, alle mit derselben Verpaarung des Rüden Riky und der ‚falschen‘ Hündin Tresy (Schreibweise wie in den Papieren angegeben; es sollte wohl das englische ‚Tracy‘ werden, wie DIE Züchterin es auch immer aussprach. Na gut; knapp daneben ist auch vorbei).

 

Vier Welpen hatte auch der Wurf von Frau S aus H. Und ihr Rüde, der bis dahin ausschließlich in ihrem Hause lebte, kann unmöglich jemals diese, in den Papieren angegebene, Hündin Tresy of perfect Disfigures Diamonds gedeckt haben. Sollte Frau Sauermann also tatsächlich ihre Welpen ‚aus Versehen‘ vertauscht haben, wie DIE Züchterin mehrfach erklärte, so erklärt es leider immer noch nicht, warum ein Rüde in den Ahnentafeln angegeben ist, der zu diesem Zeitpunkt unmöglich der Vater irgendwelcher Welpen aus der Sauermännischen Zucht gewesen sein konnte. Wessen Welpen werden es wohl gewesen sein?

 

Der Verband hat volle Kenntnis über diesen Sachverhalt und hat die Position der Zuchtwartin zwischenzeitlich ‚auf  Eis‘ gelegt. Leider scheiterte auch der Verbandsvorsitzende an der Kommunikations-Unwilligkeit DER Züchterin, weswegen nun Anzeige bei der Polizei wegen ‚Verdachtes der Urkundenfälschung bzw. der mittelbaren Falschbeurkundung bzw. des Betruges‘ eingereicht wurde.

 

Frau S aus H auf kann die entsprechenden Nachweise, die belegen sollten, dass die Welpen nicht aus der angegebenen Verpaarung stammen, leider nicht erbringen, denn dazu müsste erst einmal geklärt werden, wo die beiden Welpen, neben Alexey und der Hündin, die sich Frau Zuchtwartin selbst vorbehalten hat, abgeblieben sind. In jedem Fall jedoch wird sie die DNA-Profile der ‚wahren‘ Elterntiere zur Verfügung stellen, um diesen Fall hoffentlich aufzuklären.

 

Nun ist es die Aufgabe der Verbandes, unter Mithilfe der Polizei, die Verkäuferin und Auftraggeberin Frau Sauermann, die falsche Ahnentafeln vom Bayerisch-Sächsischen Hundeverband angefordert hat, aufzufordern, die Kaufverträge offenzulegen und nachzuforschen, was es mit dem Wurf von Tresy of perfect – wir lassen es mal weg - auf sich hat.

 

Frau Tessnow hat indessen neue Papiere beantragt und den entsprechenden Abstammungsnachweis beigelegt, der eindeutig klärt, aus welchem Wurf ihr Rüde stammt: Nämlich aus der Verpaarung des Rüden und der zu jungen Hündin von Frau S aus H, die nur dem Verband hätte bescheid sagen müssen, und niemals wären die Welpen in fremden Händen gelandet. Auf eine Kooperation von Frau Sauermann wartet sie indes vergebens. Von ihr kamen bis dato nur Geldforderungen, Anschuldigungen, und gegenüber Frau S aus H üble Nachrede, das heißt Tatsachenbehauptungen, die nachweislich gelogen sind, und die sogar in Schriftform vorliegen. Frau Sauermann war sich nicht zu schade, diese an Frau Tessnow und den Bayerisch-Sächsischen Hundeverband zu schicken. DIE Züchterin hat es nur der Gutmütigkeit einer Frau S aus H zu verdanken, dass sie daraufhin nicht gleich noch einmal angezeigt wurde! Allerdings behält sich Frau S aus H vor, von ihrem Recht, diese nachweislich üble Nachrede zur Anzeige zu bringen, gebrauch zu machen. Sollte DIE Züchterin weiterhin ihre falschen Tatsachenbehauptungen verbreiten und andere Züchter verächtlich machen.

 

Auch ein mehrseitiger Brief, den Frau Sauermann an den Verband schrieb und von dem laut wiederholter Aussage von dem Verbandsvorsitzenden durchschien, dass eine Menge ‚dreckiger Wäsche gewaschen wurde‘, wäre noch auf üble Nachrede und Verleumdungen zu prüfen.

 

Sowohl Frau Tessnow als auch Frau S aus H haben beide zu jeder Zeit offen mit dem Verband und auch Frau Sauermann kooperiert. Es gab keine Briefe hinter dem Rücken von Frau Sauermann. Andersherum jedoch wusch DIE Züchterin gegenüber dem Bayerisch-Sächsischen Hundeverband gleich auf mehreren Seiten dreckige Wäsche anderer Kolleginnen. Auch dieses Verhalten spricht eine eigene Sprache. Denn es passt zu ihr, hinter dem Rücken anderer Unwahrheiten und entwürdigende Dinge zu behaupten!

 

Es steht aus, ob dieser Brief noch gerichtlich eingefordert wird.

 

 

Nachtrag

 

Es ist nicht nur eine anzunehmende betrügerische Handlung, arglistige Täuschung und Urkundenfälschung, von der hier die Rede ist, sondern im Weiteren auch für die Zucht und eventuell geplante Verpaarungen verheerend, wenn falsche Tiere in den Ahnentafeln eingetragen sind. Denn nur über den Vergleich der eingetragenen Ahnen können ungewollte, zum Beispiel Inzestverpaarungen, ausgeschlossen werden. Die Richtigkeit der Ahnentafeln zu prüfen und den Verbleib der Welpen zu klären läge also nicht nur im persönlichen Interesse von S aus H, sondern sollte vor allem im Interesse eines Verbandes liegen, der hier die eigentlich betrogene Instanz ist.

 

Letzter Brief von S aus H:

 

Hallo Marlies,

 

Du erinnerst Dich an unseren vorangegangenen Schriftwechsel bis Mitte diesen Monats. Passiert ist seither Deinerseits nichts.

 

Das nehme ich zur Kenntnis. 

 

Was ich außerdem zur Kenntnis zu nehmen habe, ist Dein fortwährendes Schweigen auf meine Forderung einer Klarstellung bezüglich Deiner mich und meine Tochter nachteilig betreffenden wahrheitswidrigen verleumderischen Tatsachenbehauptungen, die strafrechtlich verfolgt werden können. Du hast (nicht nur) dem BSH gegenüber geäußert, ich hätte "Probleme" mit der Polizei und Ämtern gehabt, weswegen ich Dir damals meine vier Welpen reumütig überlassen haben solle, womit Du mir meinen "Arsch" gerettet habest, wie Du später vehement behauptet hast. Der Grund war bekanntlich in Wirklichkeit Deine wahrheitswidrige Behauptung mir gegenüber, meine Zucht würde "dicht gemacht" werden, wenn der BSH jemals von meinem versehentlichen Wurf erfahren sollte. Mein Vertrauen Dir gegenüber hattest Du schlichtweg ausgenutzt. Genauso überzeugend hast Du mir bald darauf auch noch erklärt, die angeblich sowieso viel zu hässlichen Welpen seien "ohne Papiere in die Schweiz" verkauft worden. -- Stimmte natürlich alles gar nicht, sondern diente offenkundig nur dazu, Dir vier als Zuchthunde gut verkaufbare Welpen billig zu verschaffen. Und mit Deinen Verleumdungen versuchst Du nun, Deinen -- nach meinem Erleben -- Betrug an mir zu verdecken. Das ist nicht viel anderes gelaufen als die Geschichte mit meinem Riky, der plötzlich Dir gehören soll, was gar nicht stimmen kann.

 

Du hast so viele Fehler gemacht in Deinen -- so nenne ich sie hier mal aus meiner Sicht -- bizarren Lügenkonstruktionen, von denen zumindest einige wesentliche gut beweisbar sind. Ich an Deiner Stelle hätte einfach mal zugegeben, mich entgegen meiner normalerweise vorhandenen Loyalität ausnahmsweise völlig verrannt zu haben wegen einer mir zu verlockend erscheinenden günstigen Gelegenheit. Meine Güte, Fehler machen wir doch alle mal, wer hat schon den perfekten Charakter.

 

Du weißt bestimmt, dass meine Strafanzeigen gegen Dich Deine wirtschaftliche Existenz zumindest nennenswert tangieren können. Zudem würden meine diversen zivilrechtlichen Ansprüche Dich sicher mehr an Geld kosten, als Du an mir verdient hast.

 

Alle Freunde haben mir dazu geraten.

 

Aber ich bin nicht Du. Ich lasse mich von günstigen Gelegenheiten nicht verlocken. Ich verzichte zwar nicht auf all meine rechtlichen Möglichkeiten Dir gegenüber und behalte mir vor, sie zu nutzen, aber ich möchte auch nicht der sein, der den ersten Stein wirft, denn niemand -- auch ich bin es nicht -- ist frei von Sünde.

 

Allerdings mache ich meine strafrechtliche Zurückhaltung ausdrücklich davon abhängig, dass Du absolut niemandem mehr Deine verleumderischen Geschichten über uns erzählst, denn wir hatten nie Probleme mit der Polizei und unsere Zucht ist in jeder Hinsicht seriös angemeldet !

 

Eine weitere formlose Aufforderung in dieser Hinsicht erhältst Du garantiert nicht mehr !

 

Mehr kann ich Dir nicht entgegenkommen, da wirst Du mir wohl zustimmen.

 

Also Marlies, wir sind ja letztlich beide Kollegen, Geschäftsleute; höre ich bis Monatsende nichts mehr von Dir auf meine heutige Darstellung der Fakten an Dich, werte ich das einfach nur noch als Zustimmung. Und dann sollte endlich wieder Ruhe einkehren können.

 

Gruß und Erfolg

 

 

 

 

 

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Antonia Katharina

Bolonka Zwetna aus dem Alten Jagdhaus

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